zum Wandern nach Südtirol
Wanderfreunde und Naturliebhaber sind immer auf der Suche nach neuen Wandergebieten. Sehr viele fahren zum Wandern nach Südtirol. Zum einen ist es nicht allzu weit weg, zum andern bietet Südtirol ein riesiges Angebot an unterschiedlichen Wanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Ist man auf der Suche nach anspruchsvollen Wanderungen, bieten die Wanderrouten die einen bis auf 2000 Meter Höhe steigen lassen genau das richtige.
Das ganze Jahr über kann die Region mit ihren über 17.000 km Wander- und Forstwege durchwandert und erforscht werden. Atemberaubende Panoramablicke erlebt man bei Wanderungen in den Dolomiten. Unberührte Natur findet man in den Naturparks Texelgruppe oder Schlern. Frühjahrwanderungen werden größtenteils im Tal angeboten. Diese bieten dem Wanderer teilweise ein wahres Blütenmeer, wenn die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht. Alpine Touren sind vor allem im Sommer sehr beliebt, denn in den höher gelegten Lagen kann man die etwas kühlere und vor allem erfrischende Temperatur genießen. Egal welche Jahreszeit man sich zum Wandern aussucht, egal ob man lieber das Tal durchwandert oder hochhinaus will, zum austoben und bezwingen gibt es in den Südtiroler Bergen genug.
Sehr beliebt sind auch geführte Wanderungen, hier bekommt man ausführliche Anleitung, zugleich erfährt man vieles über die Region und ihre Zahlreichen Pflanzen und Tiere.
Vorteile von Ferienhäusern für Familien oder Gruppen
Flexibilität und Kosteneinsparung, das sind die Hauptgründe für Familien und Gruppen, aber natürlich auch Einzelreisende, sich für eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus zu entscheiden. Fast überall in der Welt werden mittlerweile Ferienhäuser angeboten, insbesondere auch als fester Bestandteil von Ferienparks. Gerade in den Niederlanden und in Deutschland werden immer mehr Ferienparks eröffnet und diese verzeichnen eine stetig steigende Besucherzahl. Doch warum ist das so?
Wie oben bereits erwähnt, ist Flexibilität ein sehr wichtiger Faktor für die Wahl eines Ferienhauses. Man ist in keinerlei Hinsicht gebunden, wie man es beispielsweise bei einem Hotel mit Voll- oder Halbpension kennt. Man hat dort seine festen Essenszeiten vorgegeben und wenn man Pech hat, schmeckt einem das Essen noch nicht einmal. In einem Ferienhaus hingegen, kann jeder selbst entscheiden, wann gegessen wird und auch was man kocht. Gerade wenn Kinder mitreisen, ist dieser Faktor sehr wichtig, denn diese sind bekanntermaßen noch etwas empfindlicher, wenn etwas nicht schmeckt. Ein weiterer Punkt ist, dass man selbst entscheiden kann, wo und mit wem man den Tag verbringt. In Hotels steht meistens ein Pool oder ein bestimmter Strandabschnitt zur Verfügung. Manchmal ist es dort so überlaufen, dass man am liebsten wieder weg möchte. Wer in einem Haus in einem Ferienpark wohnt, der kann selbst entscheiden, wo es tagsüber hingehen soll, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, ob man nun eine bezahlte Leistung nicht in Anspruch nimmt.
Was natürlich für die meisten der Hauptgrund ist, ihren Urlaub in einem Ferienhaus zu verbringen ist der, wie oben schon erwähnte, Kostenfaktor. Man zahlt für gewöhnlich nur den Preis für das Haus. Dieser kann das problemlos unter den Mitreisenden aufgeteilt werden. In Hotels zahlt man, zum Vergleich, immer pro Person. Gerade Familien und Gruppen profitieren daher. Was natürlich auch mit einbezogen werden muss ist, dass die meisten Ferienparks mit dem eigenen Auto erreicht werden können. Teure Flugkosten werden so ebenfalls eingespart und das eigene Auto trägt extrem zur Flexibilität am Urlaubsort bei.
Wer also wirklich Geld sparen möchte und einen Urlaub etwas außerhalb vom allgemeinen Trubel verbringen möchte, der sollte über einen Trip in einen Ferienpark nachdenken. Im Internet finden sich genug verlockende Angebote. Man muss nur etwas stöbern und etwas Passendes ist schnell gefunden.
Touristen entdecken Anatolien neu – Teil 2
Apropos Schlafen. Zwei Blöcke entfernt vom Partymekka strömen Nostalgietouristen nicht mehr nur ins altehrwürdige “Pera Palace”-Hotel, in dem Agatha Christie ihren “Mord im Orient-Express” schrieb. Junge Leute zieht es 300 Meter weiter ins “Grand Hotel de Londres”, einen Drehort von Fatih Akins Kinohit “Gegen die Wand”. Für den langen Flug bietet Backgammon eine gute Unterhaltung.
Überall trifft man auf Atatürk, den Begründer der modernen Türkei. Sein Konterfei hängt in Hotel-Lobbys, Teehäusern und Lokalen wie das eines Popstars. Mal im einzelnen Rahmen, dann als Bildergalerie über einer Theke. Er ist wohl nicht ganz unbeteiligt daran, dass heute über einen EU-Beitritt der Türkei nachgedacht wird.
Ein Überbleibsel aus alten Zeiten ist die rote Straßenbahn, die tagsüber im Fünf-Minuten-Takt die Istiklal Caddesi rauf und runter bimmelt. An der Endstation, am “Tünel”, liegt das “Babylon”, der Konzertsaal für die Off-Szene. Das andere Ende ist am Taksim. Das ist der Platz der Unabhängigkeit, der eher wie eine riesige Betonplatte aus Stalins Zeiten aussieht als wie ein Symbol für die moderne Türkei. Hier eröffnete 1987 das erste MC Donalds in Istanbul.
Kommt man am Taksim aus dem “Kimanci”, einem Tanzclub über mehrere Etagen, in dem der DJ von klassischem Rock bis zu türkischer Musik alles mischt, stolpert man von einer Imbissbude zur nächsten. Auch morgens um vier gibt es Döner bis zum Abwinken. Um diese Zeit aber auch zwielichtige Gestalten.
Wer so richtig abzappeln will, muss sich ins Taxi schwingen. Etwas außerhalb von Besiktas liegen gleich drei Discos aufgereiht an einer Straße. Die bekannteste ist die Open-Air-Disco “Laila”, etwas weiter das “Reina” – beides “Schicki-Micki-Clubs mit rund 20 Euro Eintrit”", meint der 32-jährige Tunc Aksa. Richtig trendy unter Istanbuler Jugendlichen ist das “Crystal”, eine Disco mit House- und Technomusik. Und in lauen Sommernächten wird auch der Bosporus zur Beachparty-Meile erklärt.
Zum Chill-Out nach durchtanzter Nacht kann man direkt in der Gegend bleiben. In “Tophane Nargile”, einer Kissen- und Teppichlandschaft, wabert einem der Geruch von Honig-Melonen- oder Bratapfeltabak entgegen. Ausspannen auf Türkisch bei “nargile” und “tavla” – bei Wasserpfeife und Backgammon. Das ist gerade bei jungen Türken wieder Kult. Kultig ist auch das Künstlerviertel Ortaköy mit seinem mediterranen Flair. Dafür sorgen die bunten Häuser an der Bosporus-Promenade, viele Silberschmuckgeschäfte, Straßencafés und Billardkneipen. Sonntags gibt es hier einen Kleinkunstflohmarkt. Und alles nur einen Katzensprung von der Hagia Sophia, dem alten Zentrum der heimlichen Hauptstadt, entfernt. NICOLE NELISSEN
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Info-Abteilung des Türkischen Generalkonsulats, Baseler Str. 35-37, 60329 Frankfurt, 069/233081, Fax 069/232 751, Einreise: Mit gültigem Reisepass oder Personalausweis. Bei Einreise mit Personalausweis erhalten
Sie einen Einreisestempel auf ein Extrablatt, das bei der Ausreise vorgelegt werden muss.
Währung: 1,85 Mio Lira = 1 Euro. Ab Januar 2005 werden vom aktuellen Kurs sechs Nullen gestrichen. In Hotels und an Wechselschaltern ist der Geldtausch meist günstiger als in der Bank. In größeren Orten kann man mit EC- und gängiger Kreditkarte Geld ziehen.
Zeit: Die Türkei liegt in der osteuropäischen Zeitzone (Mitteleuropäische Zeit plus eine Stunde)
Beste Reisezeit: ganzjährig, allerdings kann es im Winter empfindlich kalt werden
Touristen entdecken Anatolien neu
In Anatolien, wo einmal die Außengrenze der Europäischen Union sein könnte, ist die Welt noch eine andere. Gerade 18 Kilometer von der mit Stacheldraht und einer weitläufigen Sperrzone gesicherten Grenze zu Syrien liegt das Trullidorf Harran.
Gouverneur Abdulkadir Sari setzt gleich ein Kamerateam in Bewegung, als der Öger-Bus mit den Rundreise-Touristen in “seinem” entlegenen Teil der Türkei ankommt. Kleinasien als Brücke zwischen Okzident und Orient – das ist sein Traum von der Zukunft. Und das sagt er bei der Begegnung zwischen Abendland und Morgenland auch dem Fernseh-Team.
200 Jahre alt sind die Lehmhütten von Harran. Doch für uns werden sie in Minutenschnelle von ihren Bewohnern in den Schatten gestellt. Immer mehr Menschen, vorneweg die Kinder, kommen aus den Häusern. Sie sprechen Türkisch und Arabisch, ein bisschen Englisch. Sie wollen Talismänner aus Kichererbsen verkaufen. Und sie wollen meine Haarspangen.
Weiter geht die Fahrt, vorbei an Plantagen voller Granatäpfel-, Orangen- und Pistazienbäumen, vorbei an Baumwollfeldern und Wasserpipelines. Euphrat und Tigris sind die Lebensadern der Region – vor allem, seit sie durch das gigantische Südostanatolien-Projekt gestaut werden. Bis 2010 entstehen 19 Wasserkraftwerke; 22 Staudämme sollen helfen, die trockene Erde in blühende Landschaften zu verwandeln. Die Anstrengung zeigt Erfolge: Riesige saftgrüne Rechtecke leuchten zwischen bräunlich-kargen.
In Urlauber-Ohren klingen Begriffe wie “Zweistromland” und “Mesopotamien” ziemlich aufregend. “Stinklangweilig” finden Einheimische die Brücke über den Euphrat. Entsprechend verwundert schauen sich hupende Fernfahrer das Grüppchen Touristen an, das bei staubiger Hitze mit Kameras losmarschiert. Noch gibt es hier nicht viel mehr als Tankstellen, Motels, Eselkarren, Lkw und Abgase. Nur biblisches Wasser und Baumwolle. Immer wieder Baumwolle. Überall blühen Felder mit dem “weißen Gold”, wie man hier sagt. Acht Millionen türkische Lira könne man pro Tag mit dem Pflücken verdienen, sagt Reiseleiter Tunc Aksa. Das sind weniger als fünf Euro. Der 32-jährige Türke mit dem akzentfreien Deutsch hat sein Germanistikstudium geschmissen. Selbst Lehrer würden als Berufsanfänger in der Türkei nur etwa 320 Euro verdienen, das sei ihm zu wenig.
Frauen mit Atemschutz pflücken die Baumwolle, am frühen Abend holen Lkw die Ernte ab. Was früher die Karawane auf der Seidenstraße, ist heutzutage der Stau hinter diesen haushoch mit Baumwolle beladenen Transportern. Die meisten fahren in die Hafen- und Industriestadt Adana – und bringen Wohlstand. “AS” ist das Kürzel, das einem überall dort begegnet. Es steht für Sabanci und Adana. Es prangt an ansässigen Betrieben, an Kulturstiftungen oder am besten Hotel der Stadt mit toller Aussicht: auf die größte Moschee der Türkei mit sechs Minaretten. Dieses überdimensional große Gebetshaus hat sich dieser Herr Sabanci als Denkmal gesetzt. Der Großunternehmer in Sachen Textilien zieht mit Arbeitsplätzen die Leute an.
Adana ist der Newcomer unter den türkischen Metropolen, aber auch als ehemaliger Stützpunkt für die US-Luftwaffe im Golfkrieg bekannt. “Beim letzten Irak-Krieg haben wir uns geweigert. Trotzdem war in der Tourismusbranche zweieinhalb Monate lang tote Hose”, klagt Reiseleiter Tunc Aksa.
Die in jüngster Zeit auf zwei Millionen Einwohner angewachsene Stadt ist für Touristen meist nur Ausgangspunkt für Touren entlang der Seidenstraße. Denn durch den südöstlichsten Zipfel der Türkei zogen einst die Handelskarawanen entlang des Euphrat. Durch biblisch schöne Landschaften, schroffe Gebirge und vorbei an den ältesten Städten des Landes.
Nach 15 Jahren Isolation durch den Krieg zwischen Kurdischer Arbeiterpartei (PKK) und türkischer Armee von 1984 bis 1999 öffnet sich die Region entlang der Grenzen zu Syrien, Iran und Irak nun wieder. “Wir sind ein Friedens-punkt der Religionen und die Synthese aus vielen Kulturen”, schwärmt Gouverneur Abdulkadir Sari. Er spricht von verkannten Schätzen, die touristisch kaum entdeckt seien. Vom arabisch geprägten Antakya, der Prophetenstadt Urfa mit dem heiligen Karpfenteich und der Abrahamsgrotte, vom Götterberg Nemrut oder von Mardin.
Das ist eine mittelalterliche Stadt mit scheinbar ungebrochener Männer-Herrschaft. Zumindest auf den Straßen und natürlich im Kaffeehaus. Im Gassengewirr wimmelt es aber von Kindern und Frauen. Die gucken freundlich, winken und strahlen, wenn man ihnen das gerade geschossene Foto im Display der Digitalkamera zeigt. Es gibt halt noch keine Touristenströme hier.
Eine Frau eilt herbei. “Seid Ihr Deutsche? Ich möchte mit Euch sprechen”, sprudelt die Lehramtsstudentin los. Sonst gäbe es ja niemanden, mit dem sie ihre Deutsch-Kenntnisse vertiefen könne. Aber da wartet schon wieder der Reisebus, der überall für Aufsehen sorgt, als käme der Staatspräsident persönlich.
Hier gehts zum 2ten Teil
Auf Reisen online gehen
Haken und Ösen beim Surfen im Ausland: Urlauber, die auf Reisen mit dem Notebook ins Internet wollen, müssen sich gut vorbereiten.
Was für Geschäftsleute meist selbstverständlich ist, machen auch Urlauber immer öfter – sie packen das Notebook mit in den Koffer. So lässt sich problemlos per E-Mail Kontakt mit der Heimat halten, jederzeit ist ein Blick aufs Bankkonto möglich, digitale Fotos sind schnell eingegeben. Theoretisch.
Denn ohne Internet-Verbindung ist der Computer ein recht gerupftes Huhn. Einstöpseln und Lossurfen aber funktioniert leider im Ausland längst nicht so einfach wie zu Hause. Schon beim Telefonanschluss beginnen oft die Probleme, denn nicht einmal in Österreich oder der Schweiz passen die deutschen Modem-Kabel in die Dose.
Bei guten Modems sollten Adapter, die zumindest in den Nachbarländern passen, serienmäßig beiliegen. Für Billigware müssen die Adapter teuer dazugekauft werden – kleine Adapter-Sets für Europa und die USA kosten ab 35 bis 40 . In den USA ist übrigens Vorsicht geboten. Die US-Modems funktionieren nach anderen Normen. Das Modem kann sogar Schaden nehmen, wenn es zum Beispiel mit einem digitalen Hotel-Netz verbunden wird, warnen Modem-Hersteller. Im Zweifelsfall zuvor lieber nochmal beim Händler oder Hersteller nachfragen.
Die nächste Hürde stellt die Verbindung ins Internet dar. Nur wenige große Provider bieten ihren Kunden auch Internet-Einwahl im Ausland an: AOL etwa über seine weltweit verstreuten Filialen, T-Online über die amerikanische Partnerfirma iPass in 150 Ländern.
Kunden anderer Provider müssen sich von zu Hause aus oder über einen hoffentlich kompetenten Helfer vor Ort über Internet-Zugänge im Ausland informieren. Nur in größeren Hotels ist damit zu rechnen, dass ein Fachmann erreichbar ist. Dafür ist der Zugang auch entsprechend teuer.
T-Online- und AOL-Kunden müssen dagegen nur in der Zugangs-Software aus einer Liste das Land auswählen, in dem sie sich sich aufhalten. Bei AOL funktioniert das über die normale AOL-Software ab Version 6.0. Dabei wird nur die normale AOL-Gebühr fällig, nur in Italien und Spanien kassiert AOL Zuschläge in Höhe von rund 3,30 pro Stunde. T-Online-Kunden müssen sich auf der T-Online-Homepage für den Dienst registrieren und brauchen eine aktuelle Version der Software (ab Version 3.015). Beim Zugang ist die Welt in drei Zonen eingeteilt. In Kanada und den USA kostet das Surfen vier Cent pro Minute, in den meisten Ländern Europas acht Cent. In Osteuropa und noch ferneren Ländern steigt die Gebühr auf 16 Cent.
Sowohl bei AOL als auch bei T-Online kommen aber noch die Gebühren für die Telefonverbindung dazu. Und die können in Hotels bekanntlich happig sein. Und noch ein Haken: Manche Provider – vor allem T-Online – lassen das gewohnte Mail-Einsammeln über den POP3-Server nicht zu, wenn man sich über andere Provider – also auch über die T-Online-Partner – einwählt. Man sollte sich daher rechtzeitig beim Webmail-Service seines Mail-Dienstes anmelden.
Die Alternative zum Notebook: Internet-Cafés finden sich inzwischen weltweit. In ärmeren Ländern meist noch viel häufiger als bei uns – weil die Bevölkerung sich keinen eigenen Computer leisten kann. Hier sind es dann höchstens arabische Tastaturen oder malaysische Programme, die die ein oder andere Hürde bilden könnten.
Kaufkraft des Euro im Urlaub
In Osteuropa und der Türkei gibt es viel Urlaub fürs Geld. Unter wirtschaftlichen Aspekten gesehen, gibt’s attraktivere Urlaubsziele als Bella Italia. Insbesondere bei knappen Budgets ist die Suche nach dem optimalen Reiseziel recht einfach. Wer auf den Badeurlaub am Mittelmeer verzichten kann, ist besonders an der polnischen Ostseeküste oder am ungarischen Plattensee günstig aufgehoben. Dort kann sich der deutsche Tourist 31 bzw. 22 % mehr leisten als in der Heimat.
Am Mittelmeer haben Flugreisende in der Türkei immerhin noch einen Kaufkraftvorteil von 10 Prozent. Nicht mehr ganz so preiswert wie in der Saison des letzten Jahres. Dies ergab eine Studie der Commerzbank. Dabei wurden auf Basis monatlicher Erhebungen des Statistischen Bundesamtes aktuelle Preistrends und Wechselkursveränderungen berücksichtigt, um die Kaufkraft eines Urlaubs-Euros im Ausland zu ermitteln.
Für Städtereisende gibt es viel Urlaub für den Euro in der Tschechischen Republik: Kaufkraftvorteil etwa 13 %. Ein ähnliches Preis-Leistungs-Niveau wie in Deutschland besteht in Spanien, Portugal, Kroatien. In Italien ist der Euro im Vergleich nur gut 90 Cent wert. Auch Österreich und Frankreich gehören nicht gerade zu den Billig-Ländern. Teuer ist nach wie vor die Schweiz. Ebenso Großbritannien und die skandinavischen Länder. Dagegen hat zumindest die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar die Kaufkraft in den USA deutlich verbessert.