Zu Silvester in den Süden
Weihnachten und Silvester auf Tour gehen – für viele heißt das, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden: Neues kennenlernen und dem Feiertagsstress zu entfliehen.
Spanien ist auch außerhalb der Sonnensaison attraktiv. Beispiel Barcelona: Lichterkaskaden erleuchten die Ramblas, versetzen die Stadt in Feiertagslaune. Das Leuchten und Funkeln führt auch in die Seitenstraßen, wo die kleinen Läden liegen. Barcelona gilt als die aufstrebende Metropole Spaniens, auch was Design, Kunst und Mode betrifft. Spanische Schuhe sind ausgefallen, die Mode ist ebenso feminin wie flott. Nach einem ausgedehnten Einkaufsbummel geht es zurück auf die Ramblas, wo man sich bei schmackhaften Tapas ausruhen kann. Und wer bis zum 6. Januar bleibt, kann noch den prächtigen Umzug zum Drei-Königs-Fest erleben.
Silvester in spanischen Paradores – die staatlichen Herbergen mit der besonderen Note (meist in historischen Gebäuden untergebracht) – bieten eine reizvolle Reise-Variante zum Jahreswechsel. Das “Zwei-Nächte-Programm” wird in 54 Einrichtungen angeboten, zu dem beispielsweise die Paradores von Lerma, Arties, Antequera, Cßceres, Cuenca, Santiago, Cañadas del Teide, Cordoba oder Segovia gehören. Das Angebot beinhaltet die Übernachtungen vom 30. Dezember bis 1. Januar, Frühstücksbuffet, Abendessen und Silvester-Galamenu. Zu Silvester gehört hier auch der “cotillón”, eine Überraschungstüte. Um Mitternacht muss zudem bei jedem Glockenschlag eine Weintraube gegessen werden. Schafft man die 12 Trauben, ohne sich zu verschlucken, wird – so heißt es – einem das Glück hold sein.
Und was den Deutschen Nürnberg, das ist den Spaniern Ibi, eine kleine Stadt und ihre Nachbarorte Castalla und Onil. Aus dem Hinterland der Costa Blanca kommt der größte Teil der Puppen und des Spielzeugs für den spanischen Markt. Wer also in den kommenden Wochen an der Costa Blanca weilt, sollte nicht versäumen, diese Region im Bergland von Alcoy zu besuchen.
Auch Italien ist ein zur hier so kalten Jahreszeit nettes Reiseziel. Beispiel Mailand, die Modestadt Nr. 1 in Italien. Wie ein i-Tüpfelchen für die Glamour-Metropole wirkt der Weihnachtsbaum an der Piazza Duomo, die mit Edelglitzer der Kristallfirma Swarovsky geschmückt ist und bis in angrenzende Einkaufsmeilen hineinstrahlt. Aber in Mailand blüht auch der Markt für Exklusives zum halben Preis: In der näheren Umgebung verkaufen Outlets Kinderkleidung und Designermode, Taschen, Schmuck und Sportmode. Mitten im Designerviertel Via Montenapoleone hat sich das Dorado Stock House etabliert und setzt auf reduzierte italienische Designer-Labels wie Dolce & Gabbana sowie Moschino.
Traumreise durch Kanada – vom Strand ins ewige Gletschereis
Das Flugzeug bringt Sie zum Ausgangspunkt der Rundreise – nach Vancouver. Die drittgrößte Stadt Kanadas zählt zu den schönsten Metropolen der Welt. Allein schon ihre Lage ist beeindruckend: Auf einer Halbinsel am und im Wasser, umrahmt vom Grün der Berge. Das milde, maritime Klima verleiht der Metropole am Meer einen unbeschwerten Charme. Bunt und fröhlich geht es zu – in der 200jährigen Altstadt Gastown mit ihren Läden und Kneipen ebenso wie am quirligen Yachthafen und in Chinatown, der zweitgrößten Chinesenstadt Nordamerikas.
Vancouver ist eine Stadt der Kontraste: Wer genug Kondition hat, kann an einem Tag im Meer baden, von Insel zu Insel segeln, im Gebirge Ski fahren und am Abend noch eine Musical-Premiere besuchen. Oder alles in Ruhe hintereinander machen – nach Lust und Laune.
In Vancouver schlägt das Herz von BC, von British Columbia. Doch die Stadt ist nur die eine Seite. Die Berg- und Küstenlandschaften dieser Provinz vermitteln grandiose Naturerlebnisse. Da ist das fruchtbare Okanagan-Tal mit Gärten, Weinbergen und verwunschenen Seen. Und da sind die vielen Nationalparks: Glacier, Banff und Yoho. Yoho staunten schon die Indianer. Das war ihr Wort für Wunder.
Vor allem im Banff Nationalpark offenbart sich die ganze Vielfalt der kanadischen Bergwelt. Dort findet man die Hoodoos, eine Erosionslandschaft mit turmartigen Gesteinsformationen, die Wasserfälle des Bow River und Surprise Corner. Durch das Gebiet der einst riesigen Büffelherden gelangt man zum Sulphur Mountain, von dessen Gipfel man einen atemberaubenden Ausblick auf das umgebende Bergpanorama hat.
Weitere Höhepunkte der Reise: Eine Fahrt über den Icefield Parkway, der sich an großartigen Gletschern und Wasserfällen vorbei durch Kanadas höchste Berge windet. Er gehört zu den schönsten Straßen Nordamerikas. Endstation das Columbia Icefield, mit einer Fläche von 325 Quadratkilometern und einer Dicke bis zu 320 Metern einer der größten Gletscher südlich der Arktis. Und eine Tour über den Yellowhead Highway vorbei an dem höchsten Berg der kanadischen Rocky Mountains, den 3954 Meter hohen Mount Robson. Nach der Paßüberquerung führt eine alte Goldgräberroute hinunter in das ehemalige Pelzhandelszentrum Kamloops.
Top ist auch Whistler. Es gilt als großartigstes Skigebiet Kanadas. Ein Bergdorf aus der Retorte mit allem Komfort – Märchenschloß(-hotel) inklusive. Im Sommer ist Whistler ein beliebtes Ziel für Wanderer, Mountainbiker und Golfer. Auf dem See & Sky Highway geht es zurück nach Vancouver – beladen mit einem ganzen Berg von Eindrücken.
Traumreise durch Thailand
Von der pulsierenden, hektischen Hauptstadt Bangkok geht es in die faszinierende Bergwelt des Nordens und an den Golf von Siam. Sie besuchen traditionsverbundene Bergvölker, beeindruckende Tempelanlagen und historische Städte.
Bombastisches Bangkok. Die Millionenstadt am Chao Phraya Fluß ist ein absolutes Muß für jeden Thailand-Besucher: Bummel über den Blumenmarkt, Bootsfahrt durch die vielen Kanäle (Klongs). Dazu Königspalast und Königstempel, der 45 Meter lange Liegende Buddha (Wat Po) und der unermeßlich wertvolle, über fünfeinhalb Tonnen schwere Goldene Buddha. Und natürlich der obligatorische Sundowner auf der Terrasse des weltberühmten Oriental Hotels.
Kontraste auf dem Weg nach Norden. Statt moderner Betonburgen verwunschene Ruinen-Städte: Ayuthaya, die alte Hauptstadt Siams, und Sukothai mit seinem historischen Park aus dem 13. Jahrhundert und den übergroßen Buddha-Statuen.
Von Chiang Rai, der Metropole des Nordens, machen Sie Abstecher zu den Bergstämmen der Akhas und Yaos bis hinauf ins Opium-Land an den Grenzen von Thailand, Laos und Burma, dem Goldenen Dreieck. Himmelhoch Gold dann im Wallfahrer-Tempel Doi Suthep, hoch über Chiang Mai. Er gehört zu den prachtvollsten Tempeln Thailands. Besucher sind jedesmal geblendet. Pilger bringen ehrfürchtig ihre Opfergaben dar, darunter auch eine Fingerspitze Blattgold für einen der zahlreichen kleinen Buddhas.
Chiang Mai, die Rose des Nordens, ist eine blühende Handwerker- und Handelsstadt. Seide und Silber in Hülle und Fülle. Über Nacht kann man sich neue Garderobe anfertigen lassen. Eine Touristenattraktion: der bunte Markt zwischen dem Ost-Tor und dem Ping-Fluß. Chiang Mai ist aber auch Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur: Sie besuchen eine Orchideenfarm und ein Trainingscamp für Arbeitselefanten. Wie wär’s mit einem Elefanten-Ritt durch den Dschungel?
Durch Reisfelder führt die Rundfahrt in Richtung Süden. Noch einmal machen Sie in Bangkok Station. Dann geht es nach Hua Hin/Cha an den Golf von Siam. Zeit zum Entspannen am Meer.